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Fischbrut in Alt-Mühlendorf.
67 Bürgerinnen und Bürger aus Warder und Alt-Mühlendorf waren der Einladung der
Allgemeinen Wählergemeinschaft – Bürger für Warder gefolgt und hatten sich für den Besuch bei der Fischbrutanstalt am 9. April angemeldet. Und sie sind alle gekommen.. Sicher hat wohl jeder der Besucher gewusst, dass wir in Altmühlendorf eine Fischbrutanstalt haben; aber was dort im Einzelnen gemacht wird, wussten wohl die wenigsten.
In einem interessanten Vortrag hat uns dann Herr Albrecht (Ali) Hahn, Fischwirt und Leiter der Fischbrutanstalt, der sich dem Publikum als Ali vorstellte, über seine Arbeit und die Aufgaben der Anstalt berichtet. Um den natürlichen Bestand der einzelnen heimischen Fischarten in unserer Region zu sichern, werden die laichbereiten weiblichen Fische in den verschiedenen Gewässern von Flensburg bis Hamburg gefangen und nach Alt-Mühlendorf gebracht, um dort die Eier abzustreifen. Ähnlich wird mit den männlichen Fischen verfahren, um den Samen abzustreifen. In Alt-Mühlendorf werden die Fischeier dann mit dem Samen vermischt, um sie zu befruchten. Die befruchteten Eier werden nun in verschiedenen Becken ausgebrütet, wobei die Wasserqualität, die Temperatur und der Sauerstoffgehalt eine große Rolle für den späteren Erfolg spielen. Die Elternfische werden dort wieder ausgesetzt, wo sie zuvor gefangen wurden.
Bis zum Schlüpfen der Fische aus den befruchteten Eiern dauert es einige Wochen, während derer peinlich genau die unbefruchteten von den befruchteten Eiern getrennt werden. Nach dem Schlüpfen werden die Fische je nach Entwicklungsstadium in unterschiedlichen Becken gehalten, bis sie die Besatzreife erlangt und dort wieder ausgesetzt werden, wo die Elternfische gefangen worden waren.
In kleinen Gruppen von 10 bis 12 Personen führte Ali die Besucher dann durch die Räumlichkeiten der Fischbrutanstalt, demonstrierte die einzelnen Entwicklungsstadien der Brut, gab Erklärungen dazu ab und beantwortete geduldig und erschöpfend alle Fragen. Unter einem Dachüberstand hatte Ali einen Fernseher aufgestellt und zeigte von einer DVD einen Film über die Arbeiten der Fischbrutanstalt vom Fangen der Fische über das Abstreifen von Eiern und Samen bis zum Ausbrüten der Jungtiere. Damit konnte die Zeit bis zur nächsten Führung überbrückt werden.
Die Veranstaltung wurde von allen Teilnehmern als gelungen und sehr informativ beurteilt. Wir freuen uns über dieses Urteil und danken Albrecht (Ali) Hahn für seinen Einsatz und dafür, dass er uns die Möglichkeit gegeben hat, die Aufgaben der Fischbrutanstalt zur Arterhaltung des Fischbestandes in unseren norddeutschen Gewässern kennen zu lernen.
(dn)
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Was lange währt…
Über unseren Nistkastenbau in Warder.
Die Idee hatten wir von der Allgemeinen Wählergemeinschaft – Bürger für Warder ja schon länger. Wir wollten mit den Kindern aus unserem Dorf Nistkästen bauen. Nun haben wir endlich die Idee realisiert.
Das Holz wurde von unserem Mitglied Harro Zimmermann gesponsert. Wir mussten nur die Lohnkosten für das Hobeln, Besäumen und Ablängen bezahlen. Die Einladungen hat Susanne Untiedt entworfen und verteilt, die auch die Anmeldungen entgegen genommen, sich aktiv um die Planung und Durchführung der Aktion gekümmert und für das leibliche Wohl der Kinder gesorgt hat.
Nach intensiver Vorbereitung – das Holz musste zugeschnitten, gebohrt und entgratet werden, damit gerade die Kleinen sich nicht durch Holzsplitter verletzen würden – trafen wir uns mit Warders Nachwuchs am Sonnabend, dem 12. Juni und am Sonntag, dem 13. Juni in der Halle am Sportplatz. Den Sonntag mussten wir dazunehmen, da am Sonnabend in Groß Vollstedt das Vogelschießen stattfand, und die Kinder, die dort zur Schule bzw. in den Kindergarten gehen, daran teilnehmen wollten.
Die von uns gefertigten Einzelteile für die Nistkästen hatten wir als Bausätze zusammen-gestellt. Jeweils zwei Amateurtischler erhielten einen Bausatz und eine Bauanleitung, nach der sie die Teile montieren sollten, die durch Schrauben zu verbinden waren. Die Schraub-löcher hatten wir bereits vorgebohrt. Schrauben und Schraubendreher waren in genügender Anzahl vorhanden. Wenn hier und da kleine Probleme auftraten, standen die Erwachsenen natürlich mit Rat und Tat bereit.
Am Sonnabend erschienen drei Jungen und drei Mädchen, die zusammen 4 Nistkästen montiert haben. Am Sonntag konnten wir dann 8 Mädchen und 2 Jungen begrüßen, die es auf zusammen 13 Nistkästen brachten. Die Ehre der Jungen rettete dabei Maximilian Heyer, der alleine 3 Nistkästen baute, nachdem er sich am Sonnabend zusammen mit seinem Freund Marvin Wepel bereits an einem Kasten erfolgreich versucht hatte.
Es hat riesigen Spaß gemacht, dem Werkeln der Kinder zuzusehen. Ob klein oder groß, sie konnten alle mit dem Schraubenzieher umgehen, und sie waren emsig dabei, ihr Werk zu vollenden. Erstaunlich war immerhin, dass sie anhand der bildlichen Darstellung sehr schnell erkannten, wie die Teile zusammenzusetzen waren. Es hat den Kindern bestimmt Freude bereitet, etwas herzustellen, von dem sie letztendlich das Produkt in Form eines fertigen Nistkastens in Händen hielten. Für viele war es wohl das erste Mal dass sie alleine etwas geschaffen hatten, auf das sie wirklich stolz sein können, auch wenn die Erwachsenen hier und da etwas geholfen haben.
Die Nistkästen durften die Kinder mitnehmen, um sie zu Hause im Garten aufzuhängen. Einige der Kästen sollen im Dorf aufgehängt werden.
(dn)
Die Teilnehmer:
Sonnabend: Marvin Wepel, Nick Wepel, Maximilian Heyer, Svenja Thaysen, Marieke Untiedt, Ines Löllhardt.
Sonntag: Maximilian Heyer, Fenna Fabienne Just, Franzi Stock, Antonia Stock, Rebekka Pauls, Kaya Pauls, Tilo Hansen, Marieke Untiedt, Lena Schröder, Inga Schröder.
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Am Samstag, dem 25. April 2009 wurde ein von der EON gestifteter ehemaliger Beton-Strom-Mast am Lohweg aufgestellt. An der Spitze des Mastes ist alles vorbereitet um in der, hoffentlich nicht allzu fernen, Zukunft einem Storchenpaar eine neue Sommer-Heimat zu bieten ! Damit sich Adebar auch richtig in Warder wohl fühlt, wurde gleichzeitig der kleine Bachlauf renaturiert und bereits teilweise ausgebaggert.
Die Gemeinde hat, vertreten durch die engagierten Helfer, nun quasi Ihren Teil getan, den Rest vom Nest muss nun der Weißstorch selbst vollenden! Wir sind schon sehr gespannt wie lange es nun dauern wird bis der neue Nistmast angenommen wird.
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